Dr. Brigitte Marth
Dermatologische Praxis

Peelingverfahren

I.    Fruchtsäurebehandlung

II.   Blue Peel

III.  Exoderm

I. Fruchtsäurebehandlung

BehandlungBei der Fruchtsäurebehandlung handelt es sich um ein sanftes Peeling, bestehendend aus Glycolsäure.
Dieses Peeling ist insofern gesehen sanft, als das nur die oberflächlichen Strukturen der haut erreicht werden, natürlich vorrausgesetzt durch die Erfahrung des Behandlers.

Um die Haut auf ein gutes Peeling vorzubereiten müssen mindestens 14 Tage vor dem Verfahren ein Fruchtsäure Creme zur Nacht benutzt werden, damit in diesem Zeitraum abgestorbene Zellen beseitigt werden und ein Peeling im Anschluß optimal greifen kann. Bei diesem Peeling werden Säurestärken von 20%, 30%, 50% und 70% angeboten, die bei den folgenden Sitzungen je nach Bedarf der Haut gesteigert werden können.
Nach dem Peeling haben Sie das Gefühl eines leichten Sonnenbrandes ohne Schmerzen, nach ca. 2-3- Tagen zeigt die Haut oberflächliche kleine Schuppenherde die durchaus mit make up überdeckt werden können. Bei diesem sanften Peelingverfahren muß keine Arbeitsauszeit genommen werden, da außer für den Betrachter die Schälung nicht so offensichtlich ist.
Wenn dieses Verfahren von geschulten qualifizierten Personal gemacht wird verbirgt diese Therapie keine Nebenwirkungsrisiken.

Im Abstand von 2-3 Wochen werden die Peelingsitzungen wiederholt, bis das gewünschte optische Ergebnis erreicht wird. Zur Aufrechterhaltung des Ergebnisses sollen weiterhin über Nacht Fruchtsäurehaltige Creme oder Präperate benützt werden.

 

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II. Blue Peel  

Mit der Möglichkeit des Blue Peel`s ist ein sehr eleganter Weg gelungen, den Alterungsprozeß aufzuhalten. Damit ist ein innovatives Verfahren auf dem Markt, das sehr wirkungsvoll, kontrollierbar und einen angemessen Preis hat.
Unabhängig vom Alter, Farbton oder Hauttyp kann es an jeder Körperregion angewandt werden und führt zur sichtbaren Stärkung, Straffung und Verjüngung der Haut.

Was ist das Blue Peel?

Bei dem Blue Peel wird eine Mischung aus TCA(Trichloressigsäure) und einer blauen grundlage in ein bis vier Schichten aufgetragen. Diese Anwendung führt zur Ablösung der vorgealterten, sonnengeschädigten, zerstörter dünnen oberflächlichen Haut.
Dadurch das sich die abgelöste Haut erneuern muß, wird ein Prozeß der Zellerneuerung ausgelöst, der unter anderem neue stabile Kollagenfasern bildet und damit eine Straffung und verjüngung bewirkt.
Die Frauen, die Falten, Pigmentstörungen, Lichtsachäden oder eine Problemhaut haben, werden von dieser Mehtode am meisten profitieren.

Das Blue Peel weist meist im Gegensatz zu allen anderen derzeitig eingesetzten Peelingsverfahren entscheidene Vorteile auf. Es kann exakter auf das Hautproblem abgestimmt werden, damit Falten, Narben, Schlaffheit der Haut oder Pigmentstörungen gezielt dort behandelt werden wo es gewünscht ist. Ein sanftes kontrolliertes Peeling fügt der Haut keinerlei Schäden zu. Es kann in regelmäßigen Abständen auch beliebig wiederholt werden.
Im Normalfall nimmt die Behandlung ca. 25-30 Minuten in Anspruch.

Zuvor sollte allerdings die Haut für einen Zeitraum von mindesten 4-6 Wochen mit einer Vit. A-säure Ceme vorbehandelt werden, damit die Zellregeneration auch junge neue Zellen bilden kann, ohne das nur die zerstörte Haut abgelöst wird. Abhängig vom Hautzustand wird Ihr Arzt 1-4 Schichten der Blue Peel Lösung auftragen. Im Normalfall sind keine Beruhigunsmittel erforderlich. Nach dem Auftragen erfolgt ein leichtes Brennen, welches über 2 Minuten an Intensität zunimmt, aber sofort wieder schwächer wird sobald wir Ihnen mit einem Ventilator Luft zufächern.

Nach der Behandlung verbleibt auf der Haut ein leichter bläulicher Farbton, der nach ca. 12 Stunden völlig verblasst.
Die gepeelten Hautschichten schälen sich frühestens nach 2-3 Tagen. Die komplette Abheilung erfolgt nach ca. 7-10 Tagen.
Wer sich für ein Blue Peel entscheidet arbeitet mit einem der inovativsten Peelingverfahren die sehr gut kontrollierbar sind und damit nahezu keinen Risiken mit sich bringen.

Gibt es weitere Fragen? Fragen Sie uns.

 

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III. Exoderm   

Unter den wirkungsvollen Beahndlungsmethoden für die Alters- und sonnenbedingten Hautfalten haben sich im wesentlichen die Phenolsäure als das stärkere und die Trichloressigsäure als das weniger schädingende Agens herauskristallisiert.

Die größten Nachteil des klassischen Phenolpeelings sind jedoch seine lokalen Komplikationen und die ggf. potientielle systemische Wirkung.
Exoderm ist eine veränderte, gepufferte phenolhaltige Lösung, die durch diese Pufferung eine kontrollierte Verätzung der Epidermis bewirkt, und damit die Komplikationen von früher ausschaltet.
Das Exoderm wurde 1986 als Peelinglösung für die Haut konzipiert und bisher weltweit bei über 4.000 Patienten angewandt.

Geeignet ist die Phenollösung zur Hautverjüngung, Faltenbeseitigung und Entferung von Pigmentverschiebungen; bevorzugt eingesetzt bei mittel- bis hellhäutigen Personen.
Bei dunkelhäutigen Menschen kann es durch Phenollösungen zur verstärkten Pigmentverschiebungen kommen, vor allem dann wenn zu früh der Sonnenkontakt gesucht wird.

In der Regel bleibt die Haut nach diesem Peeling um einen Ton heller.
Während des Auftragens der Lösung, insbsondere im Lidbereich, kann es bei ungenügender Analgesie ein starkes Brenne auftreten. Manche Patienten zeigen in den ersten 24 Stunden nach der Behandlung eine Temperatuerhöhung auf ca. 38 Grad Celsius.
Wiederrum andere Patienten empfinden besonders um den dritten Tag nach der Behandlung ein starkes Brennen, das unter anderem durch die ödembedingte Irritation der Nervenendigungen zu erklären ist. Ab dem 7-8 Tag berichten einige Patienten über einen vorrübergehenden Juckreiz.

Wirkungsweise:

Durch die pufferung der Lösung und Anpassung an die unterschiedlichen pH- Werte der Epidermis und der Basalzellschicht wird eine unerwünschte Eindringtiefe und die damit verbundene Möglichkeit einer späteren hypertrophen Narbenbildung sicher vermieden.

In der zweiten Phase führt die Schädigung der Epidermis zur Ödembildung in der Dermis, in der neue, mehr horizontal angelegte und dichter vernetzte kollagene und elaastische Fasern, sowie neue Blutgefäße gebildet werden. Neben der Regernation der Dermis mit feineren, gut durchbluteten Oberflächenstruktur kommt es so zu einem inneren Lifting der Haut und damit zur Straffung und Festigung der gesamten Gesichtshaut.

Nach diesem Eingriff muß Sonnenexposition unbedingt gemieden werden. Während der Abklingphase des zunächst bestehenden Erythemw, die überlicherweise 2 bis 6 Wochen dauert, kann Make up zur harmonisierung der Farbunterschiede zwischen Gesicht und Hals benutzt werden.

Nach spätestens 3 Monaten ist die Haut wieder voll belastbar.

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